Alle Veranstaltungen finden in
der Sternwarte Herne, Am Böckenbusch 2a, Stadtbezirk Eickel statt.
Änderungen vorbehalten!
Vorträge
Die Vorträge werden in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule der Stadt
Herne durchgeführt. Eine Anmeldung bei der VHS ist nicht notwendig.
Der Unkostenbeitrag für die Vorträge beträgt € 4,00 und
ist an der Abendkasse zu entrichten. Alle anderen Veranstaltungen sind kostenfrei.
Bei klarem Wetter kann anschließend mit den Teleskopen der Sternwarte
beobachtet werden.
Als
in den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts der erste Atlas zusammenstoßender
Galaxien erschein, war man erstaunt, dass so viele Sternsysteme sich gegenseitig
auf die unterschiedlichsten Arten stören. Heute, rund 60 Jahre später,
wissen wir, dass die Wechselwirkung von Galaxien untereinander einen wesentlichen
Bestandteil ihrer Entstehung- und Entwicklungsgeschichte zeigt.
Mit Hilfe einfacher numerischer Modellrechnungen werden die Grundbedingungen
der Galaxienwechselwirkung dargestellt. Wie entstehen große Galaxien aus
einfachen, kleinen Galaxienbausteinen. Wie entwickeln sich Galaxien. Auch für
die Spiralstruktur in vielen Sternsystemen sind Gezeitenkräfte von Nachbargalaxien
verantwortlich. Durch zahlreiche Computersimulationen werden die einzelnen Entwicklungsschritte,
denen ein typisches Sternsystem unterworfen ist, verdeutlicht.
Referent: Prof. Dr. Johannes
Feitzinger, Ruhr-Universität Bochum
Mittwoch, 29. Februar 2012, 20:00 Uhr
Die Wenigsten haben wahrscheinlich
schon einmal ein Polarlicht live erlebt; aber gehört haben schon viele
darüber. Es geht um die großflächigen, farbigen Leuchterscheinungen,
die meist nur in hohen nördlichen oder auch südlichen Breiten nachts
zu sehen sind. Das letzte große Ereignis dieser Art in NRW war wohl jenes
am Abend des 30./31.10.2003.
Dieser Vortrag erklärt, wie ein Polarlicht zustande kommt und welcher Formen-
und Farbenreichtum dabei auftritt. Außerdem wird die Dynamik, die in solch
einem Polarlicht steckt, in eindrucksvollen Videosequenzen verdeutlicht. Der
Referent begleitet als Reiseleiter im Winter 2012 eine speziell auf die Beobachtung
der Polarlichter ausgerichtete Reise entlang der norwigischen Küste.
Daniel Fischer, Wissenschaftsjournalist,
Königswinter
Mittwoch, 25. April 2012, 20:00 Uhr
Seit 2009 ist das europäische
Teleskop Herschel im All. Es besitzt einen Spiegel von 3.5 Metern Durchmesser,
und ist damit das größte aller bisherigen Weltraumteleskope. Herschel
beobachtet das Universum im infraroten Bereich des Spektrums, schaut also sozusagen
mit "Wärmeaugen" ins All. Dabei werden ihm Wellenlängen
zugänglich, die bisher weitgehend Neuland sind.
Herschel kann besonders tief in die Wolken aus Staub und Gas hineinschauen,
in deren Innerem auch heute noch neue Sterne entstehen. Die außergewöhnlich
scharfen Bilder des Teleskops ermöglichen neuen Einsichten über die
Geburt der Sterne sowohl in unserer Milchstraße als auch in fernen Galaxien.
ulich erläutert.
Referentin: Prof. Dr. Susanne
Hüttemeister,
Ruhr-Universität und Planetarium Bochum
Mittwoch, 16. Mai 2012, 20:00 Uhr
Die Sternwarte ist jeden Montag ab 18:00 Uhr geöffnet. Besucher sind uns herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.
Gespräche über Astronomie finden immer statt, nur die Beobachtung ist vom Wetter und vom Zeitpunkt der Dämmerung abhängig. Dazu nachfolgend einige Hinweise:
Die öffentlichen Beobachtungsabende finden
jeden Montag Abend statt (am Rosenmontag
und Ostermontag ist die Sternwarte geschlossen).
Es gelten folgende Anfangszeiten:
|
Montag, 02. Januar
2012 |
ab 18:00 Uhr MEZ Sternenbeobachtung |
| Montag,
30. Januar 2012 bis einschließlich Montag, 19. März 2012 |
ab 20:00 Uhr MEZ Sternenbeobachtung |
| Montag,
26. März 2012 bis einschließlich Montag, 30. Juli 2012 |
ab 18:00 Uhr MESZ Sonnenbeobachtung |
Gezeigt und erklärt wird der aktuelle Sternenhimmel. Bei der Sonnenbeobachtung kann die Sonne sowohl im Weißlicht als auch im roten Licht des Wasserstoffs betrachtet werden. Hierbei sind dann auch die Protuberanzen am Sonnenrand zu sehen.
Der Mond ist an folgenden Terminen zu sehen: am 02., 09. und 30. Januar, am 06. und 27. Februar sowie am 05. und 26. März. Dann stehen Mond, Venus und Jupiter dicht beisammen am tiefen Westhorizont. Jupiter ist abends den ganzen Frühling über im Süden und Südwesten zu sehen. Ab Mitte Januar betritt die Venus den abendlichen Westhimmel. Ab Anfang März steigt auch Mars am Osthimmel empor.
Weiterhin werden mit den Fernrohren der Sternwarte Herne "Deep-Sky"-Objekte wie Gasnebel (z. B. der Orion-Nebel), offene Sternhaufen (wie z. B. die Plejaden, das Siebengestirn), Kugelsternhaufen und Galaxien zu sehen sein.
Die Beobachtung findet
nur bei klarem Himmel im Freien bzw. in der ungeheizten Kuppel statt. Denken
Sie bitte deshalb gerade im Winter an eine warme Bekleidung.
An diesem Samstag findet
der mittlerweile 10. Astronomietag statt. Die Sternwarte Herne bietet bei klarem
Himmel von 13 - 16 Uhr eine Sonnenbeobachtung an. Hierbei ist sie sowohl
im Weißlicht als auch mit einem Spezialteleskop im roten Licht des Wasserstoffs
zu sehen.
Ab 19 Uhr ist die Sternwarte Herne wieder geöffnet. Dann werden
nach und nach der Mond sowie die Planeten Venus, Jupiter, Mars und
Saturn sichtbar.
Sollte das Wetter keinen Blick zum Himmel zulassen, kann trotzdem die Sternwarte
besichtigt werden. Ausserdem wird im Planetarium der Sternenhimmel gezeigt.
Die Sonderveranstaltung "Kinder erforschen mit ihren Eltern die Sonne" wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule der Stadt Herne durchgeführt. Eine Anmeldung bei der VHS (ab Januar 2012 möglich) ist notwendig.
Kinder sind neugierig. Sie fragen und wollen alles wissen. Speziell für Kinder im Grundschulalter und deren Eltern bietet die Sternwarte Herne eine kombinierte Veranstaltung an: Neben einem kindgerechten Vortrag über die Sonne wird im sternwarteneigenen Planetarium der Lauf der Sonne am Himmel erklärt. Bei klarem Himmel kann danach die Sonne gefahrlos durch die verschiedenen Teleskope der Sternwarte Herne beobachtet werden.
Achtung: Niemals
mit einem Feldstecher oder Teleskop ohne geeignete Filter in die Sonne schauen.
Eine Schädigung der Augen, die bis zur Erblindung führen kann, wäre
die Folge.
Brinkmann, Mihatsch, Schellenberg;
Sternwarte Herne
Freitag, 01. Juni 2012, 17:00 - 18:30 Uhr
Erstellt am 21.12.2011 durch Bernd Brinkmann
letzte Änderung: 19.01.12 BB