Sternwarte Herne

Das Programm von Januar 2015 bis Juli 2015

Vorträge | Beobachtungsabende | Sonderveranstaltungen


Alle Veranstaltungen finden in der Sternwarte Herne, Am Böckenbusch 2a, Stadtbezirk Eickel statt.

Änderungen vorbehalten!

Vorträge

Die Vorträge werden in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule der Stadt Herne durchgeführt. Eine Anmeldung bei der VHS ist nicht notwendig.
Der Unkostenbeitrag für die Vorträge beträgt € 4,00 und ist an der Abendkasse zu entrichten.

Bei klarem Wetter kann anschließend mit den Teleskopen der Sternwarte beobachtet werden.

Wasser im Weltraum und wie es auf die Erde kam

Überall in den Gas- und Staubwolken des interstellaren Mediums können Wassermoleküle nachgewiesen werden. Wasser und Wassereis ist bei der Bildung von Planetensystemen immer vorhanden. Wasser in unserem eigenen Planetensystem und in anderen Planetensystemen mit sogenannten Wasserplaneten findet man häufig. Das Wasser in den sich bildenden Planetensystemen wird zum Teil über wässrige/eisige Kometen und Asteroiden transportiert. Andererseits können silikatische Mineralien in ihren molekularen Gitterstrukturen Wasser speichern, was dann, bei der eigentlichen Planetenbildung, frei gesetzt wird.

Über die Anteile von normalem und schwerem Wasser, messbar über das Isotopenverhältnis Wasserstoff/Deuterium, lässt sich die kosmische Wassergeschichte verfolgen. Wasser ist auch in der Frühzeit unserer kosmischen Entwicklungsgeschichte schon vorhanden.

Referent: Prof. Dr. Johannes Feitzinger, Ruhr-Universität Bochum i.R.
Mittwoch, 11. Februar 2015, 20:00 Uhr

 

Die Entstehung des Sonnensystems

Dieser Vortrag berichtet vom Beginn unseres Sonnensystems. Wie sind die Planeten aus den Resten der Materie enstanden, nachdem die Sonne den größten Teil vereinnahmt hat? Wie kam es zur Unterteilung in Planeten mit fester
Oberfläche und den riesigen Gasplaneten? Was passierte mit der restlichen Materie, die nicht in die Sonne stürzte oder sich zu Planeten formierte?

Diesen und weiteren Fragen geht der Vortrag nach.

Referentin: Prof. Dr. Susanne Hüttemeister, Ruhr-Universität und Zeiss Planetarium Bochum
Mittwoch, 04. März 2015, 20:00 Uhr

 

Die Sichtbarmachung der Langsamkeit - Zeitrafferaufnahmen

Der Nachthimmel zieht in 12 Stunden einmal über uns hinweg. Die Bewegung ist dabei kaum zu erkennen. Aber es gibt eine Möglichkeit, diese sichtbar zu machen: Zeitrafferaufnahmen (Timelapse).

Der Vortrag geht auf die Grundlagen der Erstellung solcher stellaren Zeitrafferfilme ein. Weiterhin werden Möglichkeiten und Tipps zur Zeitrafferfotografie vorgestellt. Anhand von einigen Timelapse-Filmen lernen Sie die Schönheit des Sternenhimmels auch von einer anderen Seite kennen.

Der Vortrag richtet sich an Menschen, die selbst einmal einen astronomischen Zeitrafferfilm erstellen möchten, oder auch nur an Interessierte, die die Langsamkeit der Natur in eindrucksvollen Filmen geniessen wollen.

Referent: Rainer Sparenberg, Haltern am See, Sternwarte Recklinghausen
Mittwoch, 06. Mai 2015, 20:00 Uhr



Beobachtung

Die Sternwarte ist jeden Montag ab 18:00 Uhr geöffnet. Besucher sind uns herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Gespräche über Astronomie finden immer statt, nur die Beobachtung ist vom Wetter und vom Zeitpunkt der Dämmerung abhängig. Dazu nachfolgend einige Hinweise:

Die öffentlichen Beobachtungsabende finden jeden Montag Abend statt (am Rosenmontag und Ostermontag ist die Sternwarte geschlossen). Es gelten folgende Anfangszeiten:

Montag, 05. Januar 2015
bis einschließlich
Montag, 26. Januar 2015

ab 18:00 Uhr MEZ Sternenbeobachtung

Montag, 02. Februar 2015
bis einschließlich
Montag, 23. März 2015
ab 20:00 Uhr MEZ Sternenbeobachtung
Montag, 30. März 2015
bis einschließlich
Montag, 27. Juli 2015
ab 18:00 Uhr MESZ Sonnenbeobachtung

Gezeigt und erklärt wird der aktuelle Sternenhimmel. Bei der Sonnenbeobachtung kann die Sonne sowohl im Weißlicht als auch im roten Licht des Wasserstoffs betrachtet werden. Hierbei sind dann auch die Protuberanzen am Sonnenrand zu sehen.

Der Mond ist an folgenden Terminen zu sehen: am 05. und 26. Januar, am 02. und 23. Februar sowie am 02. und 23. März.

Jupiter ist im ganzen Frühjahr gut im Osten zu sehen. Mars steht zu Beginn des Jahres tief im Südwesten. Ab Anfang Februar gesellt sich auch die Venus dazu und steht am 21.02. nur ½° südlich von ihm.

Anfang des Jahres kann auch noch der Komet C/2014 Q2 (Lovejoy) südlich des Sternbilds Orion mit einem Feldstecher
gesehen werden.

Weiterhin werden mit den Fernrohren der Sternwarte Herne "Deep-Sky"-Objekte wie Gasnebel (z. B. der Orion-Nebel), offene Sternhaufen (wie z. B. die Plejaden, das Siebengestirn), Kugelsternhaufen und Galaxien zu sehen sein.


Sonderveranstaltungen

20.03.2015: Himmelsbeobachtung für Kinder und ihre Eltern

Die Sonderveranstaltung "Himmelsbeobachtung für Kinder und ihre Eltern" wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule der Stadt Herne durchgeführt. Eine Anmeldung bei der VHS ist notwendig (ab 19. Januar 2015 möglich).

Kinder sind neugierig. Sie fragen und wollen alles wissen. Speziell für Kinder im Grundschulalter und deren Eltern bietet die Sternwarte Herne auch in diesem Halbjahr wieder eine gemeinsame Beobachtung an. Das Besondere diesmal: sie ist zweigeteilt. Denn zwischen 9:31 Uhr und 11:50 Uhr findet bei uns eine partielle Sonnenfinstenis statt. Hierbei schiebt sich der Mond zwischen Erde und Sonne und bedeckt zum Maximum um 10:45 Uhr ca. 82% von ihr. Abends, wenn die Sonne gerade untergeht und es dunkel wird, werden zuerst die hellen Planeten Venus, Jupiter und Mars sichtbar. Anschliessend sind Sternhaufen und Gasnebel in der Wintermilchstraße zu sehen.

Bitte warme Bekleidung anziehen, da die Beobachtung im Freien stattfindet.

Freitag, 20. März 2015 , 9:15 - 12:00 Uhr sowie 18:30 - 20:00 Uhr
Referenten: Klemt, Mihatsch, Schellenberg; Sternwarte Herne


20.03.2015: Partielle Sonnenfinsternis und Astronomietag

Im Zusammenhang mit der partiellen Sonnenfinsternis findet auch der mittlerweile 13. Astronomietag statt. Die Sternwarte Herne ist von 9:15 Uhr bis 12:00 Uhr geöffnet. Ab 20 Uhr findet dann eine Sternführung statt. Dann können die Planeten Mars und Jupiter sowie die Sternbilder des Winterhimmels beobachtet werden.

Sollte das Wetter keinen Blick zum Himmel zulassen, kann trotzdem die Sternwarte besichtigt werden. Ausserdem wird im Planetarium der künstliche Sternenhimmel gezeigt.


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Erstellt am 18.12.2014 durch Bernd Klemt
letzte Änderung: 18.12.14 BK